Was?

ctdo outing zum hnf in paderborn

Wann?

Sonntag, 29.10.2017 (Terminfindung war hier: https://dudle.inf.tu-dresden.de/ub6oyeio/)

Wer?

nick comment
smash
kessy
simon
Fisch haette auto falls noetig
Fionera haette auto falls noetig
blast0r +1 Frau kommt mit

Fahrgemeinschaften

name Plaetze frei Mitfahrer
smash 4 kessy, simon
Fionera 4

Heinz Nixdorf MuseumsForum – Das größte Computermuseum der Welt

Ausstellungsbereiche

  • Zahlen, Zeichen und Signale
  • Die Mechanisierung der Informationstechnik
  • Die Erfindung des Computers
  • Galerie der Pioniere
  • Kulturgeschichte des Büros
  • Wall of Fame - Pioniere der digitalen Welt
  • Computer in Wissenschaft und Technik 1950 - 1970
  • Computer in Wirtschaft und Beruf 1970 - 1980
  • Computer für alle 1980 - 2000
  • Global Digital
  • Nixdorf - Wegbereiter der dezentralen Datenverarbeitung

Ganz schön zerlegt: Die Kunst, Dinge neu zu ordnen

25. August bis 26. November 2017

Technische Alltagsgegenstände auseinanderzunehmen, zu ordnen und zu fotografieren ist die Passion von Todd McLellan. Die Fotografien, die dabei entstehen, sind Kunstobjekte, die durch ihre Nüchternheit und karge Schlichtheit beeindrucken. Die im HNF gezeigten 34 Fotografien sind erstmals in Europa zu sehen.

Die technischen Geräte werden von dem Kanadier in ihre Einzelteile zerlegt und jeweils zweimal abgelichtet: einmal präzise geordnet, einmal scheinbar chaotisch im freien Fall. Ein Smartphone wird so zu einem ebenso ästhetischen Zeugnis unserer technisch hochgerüsteten Zeit wie zu einem Symbol für die Vergänglichkeit des Materiellen.

McLellan widmet sich bei seiner Arbeit alten und neuen Designklassikern - vom Plattenspieler, über eine Schreibmaschine bis zur Virtual Reality-Brille. „Ich wollte in das Innenleben dieser Objekte einsteigen und dem Betrachter deren Qualität und auch deren Schönheit zeigen“, beschreibt der Künstler seine Herangehensweise. In der heutigen Wegwerfgesellschaft seien viele technische Geräte nicht mehr dafür konzipiert, im Falle eines Defekts auseinandergenommen und repariert zu werden. Er selbst versuche während der Dekonstruktion zu verstehen, wie die Einzelteile ineinandergreifen, und bekomme auf diese Weise Respekt vor dem großen Ganzen.

In der Ausstellung werden die Fotografien durch Objekte, die zum großen Teil aus den Beständen des HNF stammen, ergänzt.

Foyerausstellung: Helfer oder Fälscher? Computer im Wahleinsatz

3. September bis 12. November 2017

Sie unterstützen die Wahlorganisation, aber sie können auch der Manipulation dienen: Computer sind als Helfer willkommen, als Fälscher gefürchtet. Die Ausstellung bietet einen Überblick über aktuelle und historische Wahlcomputer und -geräte.

Präsentiert wird ein Apparat der niederländischen Firma Nedap, wie er seit 1999 in Langen/Hessen und anderen Städten im Einsatz war. Die einfache Bedienung und eine schnelle Auswertung der Ergebnisse schienen die Zukunft des Wählens zu sein. Eine deutsch-niederländische Hackergruppe zeigte jedoch im Fernsehen, wie man in Sekunden den Speicher und damit das Ergebnis manipulieren kann. Zwei Wahlprüfungsbeschwerden führten 2009 zum Aus der Geräte durch das Bundesverfassungsgericht.

Robust kommt das mechanische Wahlgerät Schematus daher, bei dem durch das Ziehen eines Knopfes die Stimme einer Partei zugeordnet wurde. Seit 1973 setzte es die Stadt Dietzenbach ein, zuletzt bei der Kommunalwahl 1997.

Kurios wirkt die Wahlmaschine Votomatic aus den USA, bei der die Wähler ein Loch stanzen mussten. Seit Mitte der 1960er-Jahre wurden solche Lochkartenmaschinen in den USA eingesetzt. Spektakuläre Berühmtheit erlangten die Geräte im Jahr 2000 bei der Präsidentschaftswahl, als wochenlang über die Stanzung der Löcher auf den Wahlscheinen in Florida diskutiert wurde und George W. Bush äußerst knapp gegen Al Gore gewann.

Um elektronische Wahlverfahren nachprüfbar zu machen, haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie um Prof. Dr. Jörn Müller-Quade das „Bingo-Voting“ entwickelt. Es handelt sich um ein kryptographisches Verfahren, wodurch dem Wähler bewiesen wird, dass seine Stimme korrekt angenommen wurde und in das Wahlergebnis eingeht. Die Besucher im HNF können das System anhand eines von Wincor Nixdorf realisierten Systems ausprobieren.

Auch der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung steht in der Ausstellung zum Ausprobieren bereit. Er informiert über die Programme der Parteien zur Bundestagswahl und stellt fest, welche persönlichen Vorlieben mit welchen Parteiprogrammen übereinstimmen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch die Medienkunstinstallation „The Furer“ der Kölner Künstlervereinigung „fur“ um Volker Morawe und Tilmann Reiff. Sie war bereits in Polen, Ungarn und einigen anderen Ländern zu sehen. Eine Holzpuppe gibt die Ansprachen berühmter Redner und Politiker wider und fordert uns damit heraus, über die Rhetorik und den Inhalt von Reden generell nachzudenken.

  • Dienstag - Freitag 9.00 - 18.00 Uhr
  • Samstag, Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
  • Montag geschlossen
Erwachsene 7,00 € 4,50 €
Ermäßigt* 4,00 € 2,50 €
Familienkarte 14,00 €
Familienjahreskarte 50,00 €
Jahreskarte 25,00 €
Jahreskarte ermäßigt* 15,00 €
Führungen 35,00 € (Di-Fr)
45,00 € (Sa/So)

* Kinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre), Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren ab 60 Jahren, Arbeitslose, Behinderte

Heinz Nixdorf MuseumsForum
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