3D Drucker How to use

Kleines How To zum FlashForge Dreamer

Nicht jeder darf den neuen Drucker einfach Nutzen! Bei Interesse bitte jemanden aus der unten folgenden Userliste ansprechen.
Den Drucker erst ausschalten wenn er vollkommen abgekühlt ist, also die Lüfter am Extruder sich abgeschaltet haben!

Wie nutze ich den 3D Drucker? Für alle die, die auf der Liste stehen und nochmal eine kleine Gedankenstütze zum drucken brauchen hier folgend ein kleines Tutorial.

  1. Das Windows auf dem Rechner beim 3D-Drucker booten
  2. Den 3D Drucker einschalten
  3. FlashPrint Software(Desktop Symbol) starten
  4. In der Settings leiste oben im Fenster unter „Print→ Connect Machine“ auswählen
  5. Eine Datei laden(.stl oder .obj werden unterstützt, niemals .g oder .gcode öffnen und drucken!)
  6. Auf das Icon „Extruder“ klicken, danach das geladene Bauteil anklicken und im Extruder Tab den linken Extruder wählen, geladenes Bauteil wird nun grün
  7. Falls nötig in dem Placement Tab das Teil so verschieben und verdrehen das es in den Druckbereich passt
  8. Print anklicken, die Einstellungen sollten so passen wie sie sind, man kann die Druckqualität noch auswählen(Screenshots beachten)
  9. nun auf „OK“ klicken, FlashPrint will nun die .g Datei abspeichern, diese einfach in den Vorgeschalgenen Ordner(irgendwo im /temp) speichern.
  10. Nach dem Speichern auf dem Poppup oben rechts „Print“ anklicken, die Software kopiert nun die .g Datei auf den internen Speicher des Druckers und fängt an zu drucken.

Nun der ganze Quatsch nochmal in Bildern als Gedankenstütze

Den 3D Drucker erst komplett ausschalten wenn der Lüfter am Extruder von alleine ausgegangen ist!

Wer darf den 3D Drucker benutzen?

Name
Fisch
Lucas
Fionera
Stefan
Denis
Thomas
Blast0r

Alle in der Liste aufgeführten Personen dürfen selbstständig drucken.

Wer darf in den 3D Drucker einweisen?

Name
Fisch
Blast0r

Nur weil diese Personen das dürfen heißt das nicht das sie das auch möchten, das kann jeder frei entscheiden ob er sich in der Lage fühlt dieses korrekt durch zu führen ohne das Folgeschäden durch den eingeführten User entstehen ;)

Selbstständiges drucken ist nur „Known faces/Chaoten und co.“ erlaubt da irgend wer auf die Spenden achten muss…

3D Drucker Spendenaufruf

Da der aktuelle 3D Drucker vom Chaostreff nicht sehr zuverlässig ist, möchten wir uns ein fertiges Gerät kaufen. Da wir nicht über genügend Geld verfügen, um die komplette Summe (ca 1000€) selber zu bezahlen, sind wir auf Spenden angewiesen.

Es wird der Flashforge Dreamer angeschafft werden.

Hier der Aufruf zum Spenden! Leute tut etwas dazu. Deadline (Frist) ist der 25. September 2015

Spendenzusagen bisher:

Name Betrag Überwiesen Zahlung eingegangen
klara 100€ 24.09 X
Lucas 100€ 24.09 X
rrbone 100€
dennis 100€ 29.09. (benötigt Spendenquittung) X
Gerd Honawetz 100€ 21.09 (benötigt Spendenquittung) X
karellen 50€ X (Bar in Raumkasse)
Tidirium 100€ (benötigt Spendenquittung) X
RI UG 100€ (benötigt Spendenquittung) X
Bugger 50 €
Whiskey 50 € X
Michael Harjes 100 € X
Denis 50€ X

Es sind somit 1000€ zusammen gekommen. Alles weitere wird in Filament investiert.

Extended Funding (Filament):

Name Betrag Überwiesen Zahlung eingegangen
Sven Borchert 100€ (in bar bezahlt, lucas hats gesehen) X
Neil S. 30€

Pascal schlägt Trijexx Filament vor: http://www.3d-druck-material.de/ Weil 1. fairer preis 2. gute Qualität 3. noch nie Probleme mit gehabt

Dann tritt für dieses Gerät folgende Regelung in Kraft: jeder der Drucken will, zahlt Betrag X für Volumen 3D-Druck Y. Chaostreff-angehörige (chaoten) Zahlen Betrag X/Z. Z ist ein Rabatt der noch besprochen wird. Durch den Betrag den jeder zahlt, werden die Kosten für das Druckmaterial und auch die Instandhaltung/Amortisation gedeckt.

Da nun seit ein paar Monaten regelmäßig neue Leute zum Chaostreff finden die etwas gedruckt haben wollen, wäre ein dauerhaft funktionierender 3D Drucker und eine klare Preisstruktur doch gar nicht so schlecht.


Ab hier folgt die 3D Drucker Doku vom alten Drucker

Eigentlich sind 3d-Drucker 2½D-Drucker, ein Plastikfaden (Filament) wird durch eine heiße Düse (hotend) mittels eines Motors (extruder/cold-end) geschoben. 3 andere Motoren („Achsen, X,Y und Z“) bewegen den „Druckkopf“ mit dem Hotend über eine horizontale Ebene, während flüssiger Plastik-Faden auf das Druckbett (PHB/Heatbed) appliziert wird. Ist eine „Lage“ (layer) fertiggestellt, fährt der Druckkopf etwas nach oben (Z-Achse +) und beginnt die nächste Lage aufzuschmelzen.

Das Druckbett ist beheizt, wodurch die auf dem Bett befindliche Polymid-Folie (Handelsname „Kapton“) adhesiv wird. Beim Abkühlen lösen sich Teile fast wie von selbst. Vor jedem Druck muss der Drucker jede Achse „nullen“ (homing), also für jede Achse an seinen Endschalter fahren, damit der Drucker seine Position auch von da aus inkrementell bestimmen kann. Auch nach Beendigung des Drucks ist das die „Ruheposition“ des Druckers.

Unser 3d-Drucker ist kein klassischer „karthesischer“ (je ein Motor für eine Achse) Drucker, sondern ein Delta-Drucker, bei dem sich 3 Schlitten hoch und runter bewegen und die daran hängende Plattform mit dem Hotend so in eine bestimmte Richtung bewegen. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, aber das soll hier nicht weiter von Belang sein.

3d-Modelle (die Ihr selbst erstellt habt, oder z.B. bei www.thingiverse.com runterladet) sollten schlussendlich das Dateiformat „STL“ haben. „.scad“ geht auch, da das sehr einfach zu STL zu konvertieren ist. Danach benutzt Ihr einen Slicer, der das 3D-Modell in seine Schichten zerlegt (daher auch der Name) und das Modell in Fahrbefehle (g-code) zu übersetzten, die der Drucker interpretieren kann (wir empfehlen das Programm „slic3r“ in der jeweils aktuellen stabilen Version, doch zur Software später mehr). Das g-code-System ist nicht spezifisch für 3d-Drucker, sondern findet auch bei ähnlichen Maschinen wie z.B. CNC-Fräsen/-Drehbänken, Lasercutter, Plotter, etc. auch Anwendung.

Danach wird mit einem Druckprogramm (Host-Software; manchmal ist slicer und host-software auch ein Programm [wie z.B. bei simplify-3d]) der Drucker - üblicherweise über eine serielle Schnittstelle (normalerweise direkt nach USB konvertiert), da die Drucker-Hardware üblicherweise aus einem Microcontroller-Board (z.B. Arduino & kompatible) besteht - wird dann von der Host-Software während des Drucks gesteuert, kontrolliert Heizelemente, Lüfter, etc. und „streamt“ den g-code zum Drucker und interpretiert die Antworten des Druckers. Auch manuelles Verfahren und Extrudieren ist mit der Host-Software möglich (gängige Programme sind z.B. „RepetierHost“ und „Pronterface“).


soviel zur grauen Theorie…..

Eins Vorneweg: Der 3d-Drucker bzw. die Möglichkeit diesen zu benutzen, ist soweit eine kostenlose Dienstleistung, die wir als Chaostreff Euch zur Verfügung stellen, dennoch kostet 3d-Druck Material, Strom und Zeit (vom Verschleiß mal ganz zu schweigen). Deshalb bitten wir euch, dass WENN Ihr hier was druckt oder drucken lasst, tut wenigstens so viel Geld in die Kasse, damit wir den Materialwert wieder reinholen können, und weiter diesen Dienst anbieten können, Spenden darüber hinaus werden natürlich gerne gesehen.

Auch klar sein sollte, dass wir den Drucker stellen, nicht aber Designer, die von euch ne hübsche Büste modellieren, damit Ihr euch euer gedrucktes Konterfei ins Regal stellen könnt, wenn Ihr was drucken wollt, bringt halt 3d-Vorlagen mit!

Get Some

Es gibt viele Wege, an 3D-Modelle zu kommen, Welche man hinterher drucken kann, hier die gängigsten:

Grade auf Thingiverse gibt es tausende und abertausende Modelle von fast allem (ausser Dildos) frei zum runterladen.

  • Selber Modellieren
    • Openscad: bei openscad „programmiert“ man sein modell quasi, trotzdem intuitiver als es aussieht; kann direkten Export nach u.A. STL
    • $3d-Programm: wenn ihr mit freecad/librecad , sketchup, blender, autodesk, etc. euer modell designed, denkt dran, dass das hinterher noch nach STL exportiert werden muss, autodesk kann das direkt exportieren, sketchup gibts plugins für, etc…

Beim 3d-Druck gibt es bestimmte Toolchains, die man benutzt; normalerweise geht das etwa so:

  • 3d-cad-programm → Generiert 3d Modell, sinnvollerweise als „.STL“-Datei (libre-/freecad, openscad, blender, sketchup, …)
  • slicer → Verarbeitet das 3d-Modell und generiert Fahrbefehle für den Drucker im „.gcode“-Format (slic3r, kisslicer, cura, skeinforge, …)
  • host-software (oder z.B. sd-karte) → streamt den gcode zum Drucker (repetierhost, pronterface/printrun, simplify-3d[non-free], octoprint, …)
  • drucker-firmware → Verarbeitet den gcode und druckt das Modell schichtweise (marlin, sprinter, … [ist auf der Druckerhardware, braucht Ihr nicht selbst])

Sofern nicht anders erwähnt ist die gelistete software hier opensource und dementsprechend frei beziehbar.

3d-Programm

Sonstiges

  • netfabb-basic (STL-viewer, kann kaputte modelle reparieren, tools zum messen, auch als online-Version, etc..)
  • PLA: Der neue Quasi-Standard; einfacher zu drucken als ABS, auch kälter (~190-230°C) und profitiert zwar von einem 60°C warmen Heatbed, dieses ist aber optional. Darüber hinaus halbwegs lebensmitteltauglich und biologisch abbaubar und kompostierbar (bis auf die enthaltene Farbe vermutlich) da aus Milchsäurebakterien bestehend. Weniger Temperaturbeständig als ABS (fängt bei ~60° an langsam etwas verformbar zu werden), dafür nicht brennbar.

Ansonsten sollte man vielleicht noch wissen, dass 1,75mm und 3mm Durchmesser die Standards für Filament sind, unser Drucker ist auf 1,75mm PLA ausgelegt.

  • Zuletzt geändert: 21.05.2019 19:16
  • von math